"Annette´s Leuchtkäfer"                     

 


  Rahmenbedingungen

Ich betreue in meine Tagespflege 5 Kinder, von ca 7 Monaten -3 Jahre. Regelmäßig nehme ich ein Kind mit erhöhtem Förderbedarf oder aus der Heilpädagogik auf. Diese Form der Integration ist eine Bereicherung für die Gruppe und fördert unter anderem die sozialen Kompetenzen aller Kinder.

 In meiner 160qm2 Wohnung gibt es für die Kinder 2 altersgerechte Kinderzimmer. Für die größeren Kinder besteht im 2.Zimmer die Möglichkeit sich zurückziehen, um "ungestört" bauen oder auch das Podest erklimmen zu können. Oft nutzen wir auch den Flur zusätzlich  zum Bauen oder Mattenspiel und den Balkon, um mit Wasser zu planschen. Um zur Ruhe zu kommen gehen wir zusätzlich in meinen Entspannungsraum, in dem mehrere Wasserbrunnen ein  wunderschönes  Plätschern wiedergeben, Hier ziehen wir uns auch zum lesen und träumen zurück.


Im zweitem Kinderzimmer finden  unsere Traumreisen statt oder wir  machen kleine autogene Trainingsübungen zu schöner Entspannungsmusik.

Kinder die gern mal allein spielen möchten können dies natürlich auch.


Im Sommer nutzen wir auch den abgesicherten Balkon, um mit Wasser zu planschen.


Es gibt eine Katze, Fische und lustige Garnelen, die gern von den Kindern beobachtet werden. 

Meine Kinder sind bereits erwachsen und daher  wohne ich mit meinem Mann  in der Wohnung. Meine Familie schaut natürlich gern ab und zu vorbei. Wir sind sehr weltoffen und multikulturell.


Für unsere Wege im Freien haben wir unterschiedliche Alternativen , jedoch nutzen wir hauptsächlich den 4er Krippenwagen. 


Wir nutzen hauptsächlich  kleinere Spielplätze in der Nähe, die abgesichert sind und wo ein Zaun drum ist. So können die Kinder sich frei bewegen und  sich frei entfalten. Gern auch den Bolzplatz oder die Wiese.


Mit anderen Tagespflegegruppen bin ich vernetzt und es besteht ein regelmäßiger Austausch.  

Eine ständige Weiterbildung und Supervision liegt mir sehr am Herz




Was möchte ich den Kindern auf ihrem Weg mitgeben


Schon frühzeitig war mir bewusst, dass ich wenigstens zwei eigene Kinder bekommen möchte. So kam es dann, dass ich 1992 meinen Sohn und 1997 meine Tochter geboren habe. 1996 begann ich als Tagespflegeperson zu arbeiten und somit waren meine Kinder immer eng mit der  Tagespflege verbunden. Ende 1999 nahm ich ein Baby in der Kurzzeitpflege auf und absolvierte die Heilpädagogische Ausbildung.  Der Junge sollte damals nur vorübergehend in meiner Familie bleiben, nachdem eine Rückführung zu seinen Eltern ausgeschlossen war, entschieden wir uns ihn dauerhaft in die Familie aufzunehmen.

Schon lange sind meine Kinder erwachsen und ich baute meine Räume neu um, und machte noch viele weitere Ausbildungen.

Zusätzlich bin ich im Coaching tätig, was von der Tagespflege getrennt aufgebaut ist und mir meinen zusätzlichen Ausgleich bringt.

Kinder  nahmen schon immer einen großen Platz in meinem Leben ein.   In ihnen steckt so viel Neues, so viel Neugier, so unterschiedliche Talente und so viele Geschichten und jedes Kind ist ein kleines Wunder.

Mein Wunsch ist es Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und fördern und sie mit all den Interessen, die sie mitbringen anzunehmen. Ihnen  Werte zu vermitteln und liebevoll zu erklären, warum mir diese so wichtig sind.  So lernen sie auch eigene Werte zu sehen und zu teilen.

Ich möchte ihnen einen sicheren Rahmen bieten, in dem sie sich entfalten, gedeihen und entwickeln können.

Die Bedürfnisse der Kinder anzunehmen und ihnen auch  zu vermitteln, dass jeder seine eigenen  Bedürfnisse hat liegt mir sehr am Herzen. Zu sehen wie großartig die Kinder lernen, ist immer wieder schön. NEIN sagen und ein NEIN akzeptieren zu lernen spielen dabei eine große Rolle. Empathie lernen und leben, ist ein wichtiger Bestandteil.

Ich beobachte gern die Kinder in jeglichem Alter und bewundere, an was sie gerade Interesse zeigen und biete ihnen die Möglichkeit kleine Dinge zu entdecken.  Wir teilen dann das neue Interesse mit den Familien und oft bringen die Familien dann auch themenbezogene Bücher oder Materialien mit, die wir dann nutzen können, um das neu entdeckte Interesse weiter zu entwickeln.

Frei können die Kinder aufwachsen, ihre Kreativität ausleben, lernen, fühlen, beobachten und experimentieren.  Ich möchte die Kinder in einer kleinen familiären Gruppe fördern und stärken, so dass die Kinder, mit ca 3 Jahren gestärkt in die größere Kita wechseln können.

Die Familien spielen bei meiner Arbeit eine große Rolle.  Ich stehe im engen Austausch und bin sehr an Informationen und einem engen Austausch interessiert, um das Kind adäquat fördern und verstehen zu können. Alle Kinder haben  die gleichen Chancen und Förderungsmöglichkeiten.  Die Diversität und das bunte Miteinander  bereichern die Gruppe. Ich freue mich auf die immer wieder neuen Herausforderungen. 


Öffnungszeiten 


Meine Tagespflege ist von Mo bis Fr von 8,30 Uhr bis 15,30 Uhr geöffnet. Bitte 10 min für die Abholung einplanen.
Pünktlichkeit ist für mich eines der wichtigsten Werte. Dies ist eine Form von Respekt, sowohl gegenüber Ihrem Kind, als auch mir gegenüber. So können wir in Ruhe Frühstücken und in den Tagesablauf starten, bzw. warten die Kinder nicht so lange abgeholt zu werden.


 Unser Tagesablauf


Die Kinder die zum Frühstück kommen , sind  8,30 bis max. 8,40 hier sein, Da wir nur ein kleines Zeitfenster haben und zur Frühstückszeit die Klingel ausgestellt ist, benötige ich diese Verlässlichkeit.

Die restlichen Kinder kommen bitte zwischen 9,00 und 9,30. Dann beginnt unser Tagesprogramm.

Regelmäßig gehen wir auf Spielplätze oder spazieren. Gelegentlich besuchen wir den Park.

Kreatives Spielen, Bauen, Malen, Experimentieren, Singen, Sport oder Snoozlen und kleine Yogaübungen begleiten uns weitestgehend  und sind der Schwerpunkt meiner Arbeit. Wichtig ist mir eine bedarfsgerechte Förderung, eines jeden Entwicklungsschrittes.

Ich biete je nach Interesse unterschiedliche Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten oder Bastelaktionen,   Die Kinder entscheiden selbst ob sie mitmachen, zuschauen oder sich eigenständig  beschäftigen. Kreativitätsförderung liegt mir sehr am Herzen.

Mein Hauptaugenmerk liegt im freien Spiel, wo die Kinder sich frei entfalten und auf Entdeckung gehen können.

Den Balkon nutzen wir spontan zum planschen oder auch einfach um großer Hitze zu entfliehen. Dieser ist abgesichert, mit einem metallverstärktem Netz. Die Kinder sind hierbei immer in Begleitung.

 Wir gestalten unsere Woche sehr spontan und je nach Lust und Laune.  Oft baue ich kleine Übungen zur Entspannung oder auch zum Toben ein.  Durch Vorleben ist es mir sehr wichtig, den Kindern meine Werte zu vermitteln und auch Kreativität zu fördern. Die Kinder entscheiden an welchen Angeboten sie teilnehmen wollen.

Nachdem wir aufgeräumt und Hände gewaschen haben,  sucht sich jedes Kind seinen Platz am Tisch und meist helfen 2 Kinder beim decken des Tisches und wir essen zwischen 11,30 und 12,00 Mittag.

Je nach Alter oder Entwicklungsstand üben die Kinder dann ihre Sachen auszuziehen und an ihren Ort zu legen. Auch helfen sie sich gegenseitig . 

Da die Kinder unterschiedliche Schlafgewohnheiten mitbringen, beobachten sie anfangs und lernen es langsam anzunehmen. Ein enger Austausch mit den Familien hilft auch hier.

Das Waschen und Zähne putzen (je nach Alter) oder auch der Gang aufs Töpfchen / Toilette , singen oder ein Büchlein ansehen und das Einsammeln von Kuscheltieren oder Puppen gehören zur Vorbereitung des Mittagsschlafes.

Spätestens  14,30 Uhr stehen  die Kinder auf. 

Nach dem Schlafen sind wir praktisch wieder am lernen und beobachten. Windeln oder Töpfchen und mit oder ohne Hilfe Anziehen ist dann ein täglicher Prozess.

Nach einem kleinen Snack ist der Tag auch schon fast vorbei, da die ersten Kinder um 15,00 und dann bis 15,20 alle Kinder abgeholt werden.  10 Minuten benötigen wir  für Absprachen oder auch dafür, den Kinderwagen aus dem Keller zu holen.


Werte und Respekt

Ich erwähnte bereits , dass mir ein respektvoller, ehrlicher Umgang sehr am Herzen liegt.

Den Kindern vermittle ich einen respektvollen, liebevollen Umgang miteinander. Jedes Kind wird so wertgeschätzt wie es ist und die Kinder lernen ihre und die Bedürfnisse der anderen Kinder kennen.

  Die vielen unterschiedlichen Familienmodelle und Kulturen bieten viele Möglichkeiten ständig einen regen Austausch. So tauschen wir uns über Musik, Lieder oder Essen und Feste aus.

Meine Einrichtung ist selbstverständlich eine gewaltfrei und interkulturell.

Akzeptanz, Neugierde, Wertschätzung und Respekt vermittle ich vom Herzen und sind Bestandteil meiner täglichen Arbeit.

Leider ist die Welt nicht immer nur schön und daher lernen die Kinder auch sich durchzusetzen. Dies ist immer eine kleine Herausforderung, die mit jedem Kind neu beobachtet werden muss. 

Ich bin mit den Eltern eng im Gespräch, um genug Zeit zu haben die Kinder für die größere  Kita vorzubereiten. 

Derzeit gibt es eine kleine Kita, die bereit ist für eine Kooperation, auf die ich sehr gespannt bin. 

Bisher konnte ich die Familien oft unterstützen, wenn es um eine adäquate Weiterbetreuung ab dem 3. Lebensjahr geht. 

Ich gebe den Kindern einen liebevollen Rahmen, in dem sie lernen emphatisch  miteinander umzugehen, lernen sich durchzusetzen und selbstbewusst zu sein. Die Möglichkeit ihre Emotionen zu erlernen und zu steuern. Kreativität zu entwickeln und Wünsche zu äußern. Sich auszupowern und zu entspannen.  Jeden zu respektieren und anzunehmen und vor allem viele Möglichkeiten neues zu entdecken.


Durch die heilpädagogischen Kinder , ist es immer wieder spannend zu beobachten, wieviel Sensibilität die Kinder bereits mitbringen und wie gut eine Integration schon in so jungen Gruppen gelingen kann. Auch für die Familien ist dies immer wieder eine spannende Erfahrung.

 



Ernährung


In meiner Tagespflege habe ich mich für eine vegetarische Ernährung entschieden.  Gern Bioprodukte, jedoch nicht ausschließlich. 

Ich koche selbst.

Die Kinder müssen natürlich keine Vegetarier sein. 

Bei Kindern die aus gesundheitlichen Gründen Einschränkungen habe, benötige ich ein ärztliches Attest, um mich darauf einstellen zu können.



Bildungsbereiche 

Berliner Bildungsprogramm und "Schule im Aufbruch"

Die Tagespflegeeinrichtungen in Berlin, arbeiten nach dem Berliner Bildungsprogramm. Ich kombiniere das mit den Ansätzen von" Schule im Aufbruch.


Entwicklung der Kompetenzen:

- Ich-Kompetenz:   Die Kinder lernen sich als Mensch wahrzunehmen. Die Kinder erlernen die Fähigkeit Gefühle wahrzunehmen und zu verbalisieren, sowie Wünsche zu äußern.  Sie lernen bewusst Entscheidungen zu treffen.  Meine Aufgabe liegt darin, die Kinder zu stärken, ihre Selbstwahrnehmung zu fördern und  in  ihnen ein hohes Maß an Selbstzufriedenheit fließen zu lassen.

- Sozialkompetenz;  Ich möchte die Kinder auf den Weg bringen, im Umgang mit anderen Menschen feinfühlig zu sein. Sie lernen wahrzunehmen wie es anderen geht oder was ein anderer Mensch gerade möchte. Sie lernen eine gesunde Art von Akzeptanz und Toleranz und Wertschätzung.

- Sachkompetenz; Die Kinder erlernen die Welt bewusst wahrzunehmen. Sie sammeln Erfahrungen im Umgang mit Materialien oder der Umwelt. Sie erlernen Fähigkeiten und Handlungswissen.  Ich beobachte die Kinder und biete Möglichkeiten zum erkunden und experimentieren.

- Lernmethodische Kompetenz:  In diesem Bereich erlernen die Kinder die Möglichkeit Probleme zu lösen. Sie eignen sich Wissen an, welches sie bewusst nutzen können. Meine Aufgabe sehe ich hier unter anderen im Mut machen und die Frustrationsgrenze im Blick zu behalten. Erfolge zu feiern und die Kinder zu animieren Lösungen zu finden.

Auch die Medienpädagogik nimmt einen immer wichtigerem Teil  unseres Lebens ein. Dies möchte ich bewusst im Alltag der Kinder integrieren. Digitale Bilderbücher  sind nur ein kleiner Teil.




Die Bildungsbereiche meiner Arbeit 


_Gesundheit:  Auch hier stehe ich im engen Austausch mit den Familien. Kranke Kinder werden nicht betreut.  Erkrankt ein Kind in der Tagespflege muss es innerhalb von einer Stunde abgeholt werden und muss 48 Std frei von Fieber und/oder ansteckenden Krankheiten sein, bevor es wieder in die Einrichtung kommt.

Regelmäßiges Hände waschen, Zähne putzen ( je nach Alter), Bewegung , Yogasequenzen, Sprachförderung und das Beobachten von der Bewegung des Kindes sind Bestandteile meiner Arbeit. 

Selbstverständlich umfasst es auch Hygiene im Spiel-,Schlaf- und Essbereich.

Ich biete eine gesunde vegetarische Ernährung.

Die Masernschutzimpfung muss nachgewiesen werden.


- Soziales und kulturelles Leben;  Durch Diversität, Religion und verschiedene Kulturelle Familienbereiche bringen die Kinder und Familien viel neues mit. Durch Bücher, Geschichten erzählen ,Musik und Tanz , sowie durch Rezepte oder Spiele aus unterschiedlichen Ländern kann ein weites Spektrum mit in die Gruppe gegeben werden.


- Kommunikation :  Förderung der Sprache ist ein wesentlicher Bestandteil in der Kleinkindpädagogik. Das Verstehen und die Aussprache beobachte ich engmaschig und animiere die Kinder zur Sprachentwicklung.  Gesang, Geschichten erzählen, Bücher vorlesen sind nur ein Teil dieser wunderschönen Arbeit. Auch hier stehe ich im engen Kontakt mit den Familien. 

Auch hier ist zu beachten, dass alle Kinder sich unterschiedlich entwickeln dürfen und einige Kinder hier erstmals mit der deutschen Sprache in Kontakt kommen. 

Wenn vor Vertragsbeginn ausreichend Zeit ist lege ich den Familien , zur Erleichterung ans Herz einige Sätze oder Worte schon in den Sprachgebrauch mit einzubauen.  Ein Satz wie : "Mama kommt gleich wieder" erleichtert dem Kind die Eingewöhnung.


- Mathematik:  Das Vermitteln von Zahlen und Mengen wird in der täglichen Kommunikation vermittelt, sowie in Spielsituationen und selbst beim Laufen der Treppen.  Auch das Zählen der Teller oder Tassen vermittelt einen Bezug zum mathematischem Denken.


- Natur ,Umwelt und Technik:  Ich schaffe gern den Bezug zur Natur und Umwelt und beziehe auch hier die Technik mit ein. 

Unterschiedliche Naturmaterialien finden sich überall und täglich.  Die Kinder finden diese von ganz allein und experimentieren. Ich gebe gern noch Ideen was man da alles fühlen kann und lass den kreativen Seiten der Kinder viel Raum. Dies dokumentieren wir oft mit der Kamera.

Auch die Videos und Fotos schauen sich die >Kinder sehr gern an.


Ich gebe den Kindern Zeit sich zu entwickeln. Jedes Kind benötigt unterschiedlich viel Zeit oder entwickelt sich individuell. Ich richte mich hier nach den Bella und Bella Tabellen, um die Entwicklung einschätzen zu können.


Pädagogisch methodische Aufgaben


- Beobachten und Dokumentation: Laut dem Berliner Bildungsprogramm - im Rahmen des Sprachlerntagebuches

- Gestalten des täglichen Leben

- Anregungen zum Spiel- biete ich nur in einigen Fällen, da die Kinder durch kleine kreative Pausen wieder sehr schnell selbst ins Spiel oder Spielsituationen zurückfinden. LANGEWEILE ist nur ein Zeitraum in dem sich viel Platz für Kreativität entwickelt.

- Gestaltung kleiner Projekte -greifen wir regelmäßig auf

- Raum- und Materialienangebot ( je nach Interesse)

- Integration, aller Altersgruppen, Kulturen und Diversitäten

- Übergänge in die Kita gestalten    

Ich habe bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass mir ein enger Austausch mit den Familien  sehr am Herzen liegt und daher ist es für mich selbstverständlich, dass ich den Übergang in die Kita mit den Eltern bespreche. Oft gelingt es uns die passende Kita zum richtigen Zeitpunkt zu finden. Die Kooperation mit einer naheliegenden Kita wird hierbei auch eine großartige Hilfe sein.



Kranke Kinder


Kranke Kinder werden von mir nicht betreut. Kinder mit Fieber (37,5 Grad)bleiben bitte zu Hause. Wenn das Kind 48 Std frei von Fieber u  ist, ohne fiebersenkende Mittel darf es wieder in die Gruppe kommen. Dazu informieren mich die Eltern bis 15,30 am Vortag .

Bei Durchfällen oder Erbrechen ist es schwer sofort zu erkennen, ob es sich um eine  ansteckende Erkrankung handelt und daher sollten die Kinder 48 Std frei von Symptomen sein.


Erkranken die Kinder in der Tagespflege, werden bitte innerhalb von einer Stunde abgeholt sein, um eine weitere Ansteckung zu vermeiden und das Kind zu beruhigen.

Medikamente gebe ich nicht. Ausnahmen sind Kinder die den Heilpädagogischen Bereich unterliegen, dann wird dies mit dem behandelnden Arzt abgesprochen.




Kinderschutz


Selbstverständlich ist der Schutz der Kinder am wichtigsten. Es ist nicht nur mein Auftrag ihr Kind zu schützen, es ist selbstverständlich. 

Durch regelmäßige Schulungen und durch die Bundeskinderschutzgesetz verankerten Richtlinien ist es uns Tagespflegepersonen möglich die notwendige Unterstützung in die Einrichtung zu holen.


 

Kinderschutzauftrag nach SGB VIII

 

Mit folgendem Textbaustein können Sie Ihr Kindeschutzkonzept einleiten:
„Als Kindertagespflegeperson bin ich gemäß § 8a Abs. 5 SGB VIII verpflichtet, eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen, wenn mir gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung eines von mir betreuten Kindes bekannt werden. Ich bin beauftragt, die Beratung einer insoweit erfahrenen Fachkraft zum Kinderschutz in Anspruch zu nehmen und beziehe die Erziehungsberechtigten und das Kind entwicklungsgerecht in die Gefährdungseinschätzung ein, sofern der Schutz des Kindes dadurch nicht in Frage gestellt wird. Mit dem Jugendamt habe ich im Rahmen meines Tagespflegevertrages eine
Vereinbarung getroffen und zugesagt, dass ich die Verpflichtung aus dem SGB VIII auf der Grundlage des berlineinheitlichen Verfahrens zum Kinderschutz umsetzen werde. Gleichzeitig gestalte ich die Rahmenbedingungen in meiner Kindertagespflegestelle so, dass das
körperliche, emotionale und soziale Wohl der Kinder sichergestellt und jegliche Formen der Kindeswohlgefährdung ausgeschlossen werden können (Institutioneller Kinderschutz).“
Kinderrechte 
Alle Kinder sind bei mir in Sicherheit. Sie haben alle das Recht auf eine gesunder Ernährung, auf eine saubere Umgebung, auf Gesundheit, auf Bildung.
die Kinder haben selbstverständlich das Recht gewaltfrei aufzuwachsen. Sie werden gehört und ernst genommen, mit ihren Bedürfnissen. Sie können sich im Spielen und ihre Ideen werden gesehen und gehört. Sie haben einen altersgerechten Zugang zu Medien. Die Entwicklung jedes Einzelnen Kindes habe ich immer im Blick und bin mit den Eltern im engen Austausch.

 

 

 

Die Räume sind Kindersicher ausgestattet. Unter anderem sind Fenster, Steckdosen, Türen ect. abgesichert. Die Küche ist mit einem Absperrgitter gesichert. Der Balkon ist nicht frei zugänglich und ist mit einem metallverstärktem Netz abgesichert.


Die Rechte der Kinder sind in meiner pädagogischen Arbeit integriert. Mein Konzept und meine Wertevorstellung  spiegelt den Kinderschutz stets wieder. Konflikte werden nicht mit Gewalt gelöst. Niemand wird ausgegrenzt. Die Kinder entscheiden was sie spielen möchten und ob sie an Angeboten teilnehmen wollen. Ideen werden aufgegriffen.

Trost und Zuwendung werden natürlich gegeben. Für die unterschiedlichen Bedürfnisse stehen verschiedene Möglichkeiten in den Räumen zur Verfügung.

Die Kinder dürfen selbst entscheiden, wenn sie nicht möchten, dass sie jemand beim Toilettengang begleitet, on sie das möchten. Auch beim Umziehen oder wickeln ist ihre Intimsphäre gewahrt.

Die Kinder können altersgerecht mitbestimmen, was wir für ein Programm machen und was sie gern tun wollen. 

Ich achte aus Sauberkeit und Gesundheit. Die Kinder haben immer ausreichend Wechselsachen und witterungsgerechte Kleidung. 

Zum Abtrocknen der Kinder benutze ich Tücher, die nur einmal benutzt werden und dann gewaschen und gedämpft werden.

Ich selbst hole meine Kraft und meine Gesundheit aus meiner positiven Lebenseinstellung und in meinem Coachingbereich. Ich lebe achtsam, gesund und entspannt.

Meditation und Bewegung sind mein Begleiter.

Da ich mich regelmäßig weiterbilden lasse, Zusatzqualifikationen nehme, so ist natürlich auch der Kinderschutz in meiner regelmäßigen Fortbildung und Supervision enthalten.



 Im SGBVIII können Sie hierzu gern genauer nachlesen. 






Liebe Familien,

Ich hoffe ich konnte einen großen Teil ihrer Fragen beantworten. Für Nachfragen stehe ich gern per Mail zur Verfügung.  Ich nehme die Kinder in Teilzeit auf. Eine Erhöhung der Zeiten ist bei mir nicht möglich.

Die Kinder von ca 6 Monaten bis 3 Jahre mische ich gern individuell, um allen gerecht werden zu können.

Die Eingewöhnung eines jeden Kindes ist individuell, so wie auch alle Familien. Daher sprechen wir diese  Zeit individuell ab.

Als Familien sind Sie besonders wichtig für meine Arbeit. Ein engmaschiger ,ehrlicher Austausch liegt mir sehr am Herzen. Unterstützt mich gern mit Geschichten aus euren Familien, mit Musik die ihr hört und mit Fotos oder Bücher.

Meine tägliche Arbeit richte ich sehr transparent aus.  Über Fragen zur Entwicklung des Kindes bleiben wir regelmäßig im Gespräch und bei Bedarf verabreden wir uns zu einem Gespräch. 

Um ihr Kind besser zu verstehen wäre es sehr hilfreich wenn Sie mich über größere Veränderungen informieren. 

Pünktlichkeit und Absprachen liegen mir sehr am Herzen. Mir liegt es sehr am respektvollem, freundlichem Umgang miteinander.

Ich bilde mich regelmäßig fort und erweitere mein Wissen auch noch wahnsinnig gern im Bereich meines Coachings. Ich bin sehr weltoffen und interessiert.

Ich frage mich regelmäßig, ob ich mein Kind in meine Tagespflege geben würde und reflektiere somit gern meine Arbeit. Gern spiegeln mir auch Eltern ihre Erfahrungen und Wünsche wieder. 

Ich bin schnell über den Chat oder Mail erreichbar und antworte auch möglichst zeitnah.


Ich bitte jedoch um Absprachen während der Öffnungszeiten und bitte meinen Feierabend zu respektieren.


Ich freue mich auf unseren Austausch und eine eventuelle  Zusammenarbeit



Annette Koß-Baltruschat

+491794551216

annette2505@googlemail.com



 















 
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